Ein Gedanke zu “Glasbetonwand von Margret Bilger in der Kirche St. Erentrudis, Salzburg Herrnau

  1. Ins Jahr 2021 fällt der 50. Todestag der Margret Bilger. Ein Anlass, sich der fast vergessenen Künstlerin zu erinnern. Ihr druckgraphisches Werk der 20er bis 40er Jahre, ihr glasmalerisches Werk der 50er und 60 Jahre – sie stehen als monumentale Blöcke aus der Hand einer Frau weitgehend unverstanden und fremd in der Zeit. Die stürmische Entwicklung der Kunst seit Mitte der 50er Jahre ging über sie hinweg und ließ sie bald als ‚unzeitgemäß‘ erscheinen. Noch zu Lebzeiten geriet sie in der öffentlichen Wahrnehmung in den Hintergrund.
    Sie kam aus dem Expressionismus, wurde im ersten Nachkriegsjahrzehnt entdeckt und gefeiert – für einen Personalstil, der keine Nachfolge fand. So ist die Kunst dieser Frau, die verborgen in Taufkirchen an der Pram im oberösterreichischen Innviertel lebte und in der Glasmalerei-Werkstätte von Kloster Schlierbach im oö. Kremstal ihre Fenster ausarbeitete, die auch Aquarelle, Zeichnungen und ein lyrisches Werk hinterließ, heute – 50 Jahre nach ihrem Tod am 24. Juli 1971 – neu zu entdecken.

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